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Dunaharaszti

Telefon Rufnummer:
24
Bevölkerung:
18356 Kopf
Ort:
2917 km2
  1. E-mail
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Dunaharaszti, die Feriensiedlung und die industrielle Stadt befindet sich südlich, unmittelbar an der Grenze von Budapest, am Ráckeve-Soroksár-Donauarm.

Dunaharaszti lag früher auf einer geschützten Insel, umgrenzt von Donauarmen, wo sich die Leute gern ansiedelten. Auf dem Gelände wurden Gräber aus der Stein-, Kupfer-, Bronzezeiten freigelegt. Sie spielten auch in der Römerzeit eine wichtige Rolle. An die Zeit der Landnahme erinnern uns einige Funde eines Friedhofes. Die erste Blütezeit erlebte die Siedlung während der Regierung von Matthias. Die Mehrheit der Bevölkerung beschäftigte sich mit Handwerk. Die Siedlung stand nahe, die Marktrecht zu bekommen. Während der Türkenherrschaft wurde sie verwüstet. Nach der Rückeroberung von Buda begann der Wiederaufbau. Es kamen deutsche Einsiedler und Dunaharaszti wurde für 200 Jahre eine sich immer entwickelnde deutschsprachige Siedlung.

    Eine neue Epoche begann 1880 mit dem Eisenbahnbau. Nach dem Ausbau der Eisenbahnstrecke Budapest- Dunaharaszti-Ráckeve  wurde die Siedlung eine beliebte Feriensiedlung des Pester Bürgertums. Viele Bäder, Gaststätten, das National-Casino, ein Heilsanatorium haben die Besucher gelockt. Im 2. Weltkrieg isst die Front hier stehen geblieben. Viele Schaden sind dadurch entstanden. Die Planwirtschaft der kommunistischen Diktatur hat die Siedlung gar nicht entwickelt, nur als eine Satellitenstadt wurde sie betrachtet.

    Eine neue Entwicklungsperiode beginnt im Jahre 1990, die zur Stadterhebung führte. Die Autobahn M0 und die von ihr ausgehenden Verkehrstrassen 51 und 50, M5 gründen die schnelle industrielle Entwicklung von Dunaharaszti. Mehr als 10 multinationale Firmen ziehen auf das Industriegelände. Die Zahl der mittelgroßen und kleineren Unternehmen ist auch mehr als 40. Wöchentlich zweimal, am Mittwoch und am Samstag gibt es einen Markt, wo sich 500-800 Händler und viele Käufer einstellen.

 Den immer stärkeren Charakter als Ferienort zeigen die Ferienhäuser auf dem Ufer der kleinen Donau, die Campings und Sportanlagen der Paradicsom- und Sport-Insel, der für Wassersport geeignete Donauarm und die Grubensee. Die Hüttenanlage Universum ist am größten darunter. Sie hat 60 Finnhütten. Hier kann man Wassersport treiben wie Wasserski, Jetski, und Surfen.

In der Stadt gibt es zahlreiche gemütliche Gaststätten, Cafes und Konditoreien. Man kann ein Freilichtkino, eine moderne Bibliothek, ein kleines Heimatmuseum und eine Galerie für zeitgenössischen Kunst besichtigen.

 

In der Stadt sind einige Gebäude mit Kunstdenkmal-Charakter zu sehen. Das Rathaus wurde Anfang  des 19. Jahrhundert im klassizistischen Stiel errichtet und gehörte zur Familie Földvary. Die römisch-katholische Kirche mit ihren schönen Glasfenstern und mit der Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk steht auf der Hauptstraße. 4 Konfessionen haben noch eine Kirche in der Stadt.

Dunaharaszti ist auch ein Schulzentrum. In der ersten Hälften des Jahrhunderts erfüllten die staatlichen bürgerlichen Grundschulen für Jungen und Mädchen diese Aufgabe. Heute empfängt das Baktay Ervin- Gymnasium  und Fachmittelschule für Wasserwirtschaft die Schüler auch der Gegend. Es gibt auch einen zweiten Bildungsweg  für Erwachsenen im Gymnasium.
 

Ein reges, vielfaltiges, kulturelles Leben herrscht in der Stadt mit vielen Konzerten und Ausstellungen.     

 





Dunaharasztii szállások:
Camino Panzió, Dunaharaszti