Budakalász
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- Geschichtliche Beschreibung

Budapest-Mittel-Donauland
Budakalász wird oft als “das Tor zum Donauknie” genannt. Diese Benennung bedeutet zwei wichtige Beziehungen; die Beziehung zu den Siedlungen im Donauknie und die Beziehung zum Nord-Buda (Altbuda, Ó-Békásmegyer, Üröm, Solymár u.s.w.). Budakalász gehört sowohl zum Buda als auch zum Pilis-Gebiet. Bei der Gestaltung der Region (Budakalász-Pomáz-Szentendre) spielte die geographische Topographie der Völkerwanderung eine wichtige Rolle. Sie wurde im Süden und Norden vom Pilis-Gebirge, im Osten von der Donau und vom Sumpfgebiet am Ufer, und im Süden vom Berdó-Berg und vom Békásmegyer-Sumpfgebiet begrenzt.
Strategisch war das Gebiet gut übersehbar und schützbar. Bei sonnigem, klarem und smogfreiem Wetter kann man von den westlichen Hügeln der Siedlung sogar die am anderen Ufer der Donau liegende Grosskirche in Fót sehen, während vom Berdó-Berg an der südlichen Seite des Dorfes nördlich Szentendre und südlich der Gellért-Berg sichtbar sind. Die Bedeutung dieser Lage wird auf mehreren militärischen Karten aus dem XVII. Jahrhundert bestätigt.
Für die Verkehrsverbindungen war es wichtig, dass das Dorf fast an der Strasse zwischen den wichtigen Machtzentralen Esztergom und Buda lag. Wirtschaftlich befindet sich der Ort am Treffpunkt des Gebirges und der Ebene (Mineralstoffe, Bergwerke, Baumaterialen, Holz, usw. - landwirtschaftliche Produkte), aber das Becken ist auch zum Pflanzenbau geeignet. Seine Steinwerke waren berühmt, sogar die Römer benutzten diesen Stein zu ihren Bauarbeiten. Heute stammen einige Dekorationen der Fischerbastei und des Parlaments sowie das Grab des unbekannten Soldaten am Heldenplatz von hier.
Das Klima ist relativ ausgeglichen; es ist jedenfalls ausgeglichener als in der Tiefebene, man kann extreme Kälte im Winter und Hitze im Sommer selten erleben. Das Hochwasser der Donau befruchtete oft die landwirtschaftlichen Gebiete, die Siedlung selbst wurde einst auf den Hügeln gebaut, die vom Fluss weiter lagen. (Heute wird es schon auch direkt am Ufer gebaut, womit man oft eine einzigartige Lebensform wählen muss!)
Die Verkehrsverbindungen sind eindeutig gut. Fünf Strassen führen aus dem Dorf, alle Nachbarsiedlungen sind direkt erreichbar. Die Innenstadt von Budapest kann man auf einer guten Landstrasse in 15-20 Minuten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit der Vorortbahn in 20-25 Minuten erreichen. Die Innenstadt kann man also oft schneller von hier erreichen, als von einigen Bezirken der Hauptstadt (z.B. Rákoskeresztúr-Innenstadt 40-50 Minuten, Soroksár-Innenstadt-50-60 Minuten).






