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Balmazújváros

Telefon Rufnummer:
52
Bevölkerung:
17752 Kopf
Ort:
20545 km2
Balmazújváros (1)
Balmazújváros (1)
Balmazújváros (2)

Balmazújváros hat geographisch zwei Gesichter: sein grösserer, westlicher Teil gehört zum Hortobagy, der kleinere, östliche Teil zum Hajdurücken. Dementsprechend hat auch die Bodendecke zwei Gesicher: das Hajduröcken verfügt über sehr gute Tragfähigkeit die westlichen Gebiete werden meist als weide Verwandet. Die Bevölkerungszahl von Balmazújváros erweist sich mit 18.640 Einwohnern als recht stabil.

Die Umgebung der Stadt war schon seit sehr frühen Zeiten von Menschen bewohnt. Nach der Landnahme und in der frühen Arpadenzeit entwickelten sich zahlreiche kleinere Ortschaften am Rand  der heutigen Ujvaros. Den Namen Balmaz als Pusztabezirk können wir erst in schriftlichen Quellen aus den 15. Jahrhundert entdecken, als König Zsigmond es als einen teil von Debrecen dem serbischen Woiwode, István Lazarevics verschenkt hat. In der zweiten Helfte des 15. Jahrhunderts war Erzsebet Szilagyi, die Mutter von König Mathias, dieGutscherin von Balmaz. Seine Bewohner besetzen Mitte des 15. Jahrhunderts des für die Ansiedlung und Wirtschaft am günstingste liegende Himes Praedium. Himes wurde später Balmaz und danach als Ujvaros genant. Balmaz-Ujvaros erhielt 1465 Marktfleckenrechte und verschiedene Patente. In der Türkenzeit entvölkerte sich die Stadt oft für mehrere Jahre. Ihre Einwohnerzahl war zu Beginn der 18. Jahrhunderts gegen 2000. Balmazújváros, mit seiner langsam zunehmenden Einwohnerzahl verlohr wegen der Pest im Jahre 1739 fast die helfte seiner Bewohner. 1753 verschenkte Maria Teresien Balmazújváros der Familie Andrássy, nach ein Besizt der Familie Semsey. Die Stadt gehörte bis 1945 dieser Familie, wärend dieser Zeit entwickelte sich das heutige Bild von Balmazújváros heraus, auch ältesten Gebäude stammen aus dieser Epoche. Andor Semsey unterstüzte freigebig die verschiedene Gebiete der Wissenschaft und Kultur. Es kammen während des ersten Weltkrieges mehr als sechshundert Soldaten aus Ujvaros, und im Laufe des zweiten Weltkrieges in den deuschten Konzentrationslagern mehr als hundert Juden der Stadt ums Leben. Die russischen Truppen maschierten am 22. Oktober 1944. in Balmazújváros ein und nahmen im Január 1945 mehr als 550 Menschen der Zivilbevölkerung zur Wiedergutmachungsarbeiten in die Sovjetunio mit. Nach dem Jahr der Wende begann die Kolchosierung nach sovjetischen Beispiel. Die Productionsgenossenschaftan waren bis zum ende der 1980 Jahre die grössten Arbeitsgeber die grössten wirtschaftlichen Einheiten der Gemeinde am 15. März 1989 erhielt Balmazújváros den Rang einer Stadt.

Die schon seit Jahrhunderten stehenden Pusztatscharden, wie Patkós, Kaparó, Nagyhortobágyi und Kadarcsi warten auf die Touristen und die Erholungsgäste. Die Reisenden aus Debrecen können bei der Latóképi csárda in Richtung Balmazújváros abkehren. In Richtung Tiszacsege, an der Grenze von Darassa-puszta steht die schon 200 Jahre alte Kishortobágyi Csárda. Diese im Stiel von Provinzial-Barock gebauten Tscharda ist ein Kunstdenkmal. Nicht weit von der Tscharda entfernt befindet sich das Naturhistorische Ausstellunghaus Darassa, in dem in erster Linie die besonders reiche Vogelwelt des Hortobágy dastellende Ausstellung zu besichstigen ist. Den Besuchern die die einmalige, aussergewöhnliche Schönheit des Hortobágyer Nationalpartkes kennenlernen möchten, werden in erster Linie die organisierten Ausflüge mit Pferdekutschen oder auf Pferden in der Puszta empfohlen. Die interessanten können hier, in der Puszta sowohl Graurind als auch Zackelscharf mit gedrechten Horn aber auch Mangaliza und schwarzen Büffel oder Noniusgestüt sehen. In der gegend der  Szeg- und Margitaerpuszta lebt die Grosztrappe, der gröszte und nie domestizierte Vogel von Ungarn - als  Symbol Freiheit das Wappentier der Stadt.

Die römisch-katolische Kirche in der Stadtmitte wurde zwischen 1781 und 1786 in Barockstiel gebaut, sie wurde auch nach diesem Stiel eingerichtet. Karoly Esterhazy, der Erlauer Bischof, hat die Kirche eingeweiht. 1796 hat Andras Semsey das Altarbild: "Christi Himmelfahrt", ein Gemälde aus der ersten Halfte des 18. Jahrhunderts von Hubert Maurer, dem berühmten niederlandischen Mahler, der Kirche geschenkt, das Bild ist auch noch heute eine Kostbahrkeit der Kirche.

Die Reformierte Kirche aus dem südlichen Teil des Kossuthplatzes ist ebenfalls ein Kunstdenkmal. Der Gründstein zu der im Spätbarockstiel gebauten Kirche wurde 1804 gelegt, ihren Bau beendete man aber erst Ende der 1830-er Jahre, und sie wurde erst im Jahre 1844 eingeweiht. Die Kanzel, der Mosesstuhl und der Gottentisch sind aus Nussbaum. Ihre Orgel stammt aus 1856. Seit 1999 steht auf dem südlichen Chor eine Johannisorgel, die auch zur Veranstahltung von Konzerten geeignet ist.

In der Stadtmitte, unter der Debreceni Strasse 2 steht die im Klassizistischen Stil gebaute, einstöckige Semsey-Kurie. Aus dem Baustiel datiert man die Bauzeit des Schlosses auf die 1840-er jahre. Das Museum Andor Semsey - früher eine katolische Patronatschule - wurde im jahre 1889 im provinzialen Barockstil gebaut, Sein Namangeber, Andor Semsey, war der gröszte Mäzen der ungarischen Kultur und Wissenschaft. Das Gebäde funktioniert seit 1974 als Museum. In der Daueraussllung kann man die Geschichte der Stadt, werden Familie-Semsey kennenlernen, die Besucher bekommen Einsicht in die Gesichte der Stadt, werden mit der Völkerkunde der Gegend und auch mit der Tier- und Pflanzenwelt der Hortobágy bekannt gemacht.

 Das Rathaus, das in der Ausbildung des Stadtbildes eine wichtige Rolle spielt, wurde 1909 von Pál Paulovics in eklektischen Stil entworfen und im Jahre 1911 übergeben. Seine Fassade ist mit einem bunten Stadtwappen geschmückt, das augeblich nach der Abbildung einer aus der Zeit des Tatarenzuges stammenden Petschaft gefertigt wurde.

 Eine interessante Sehenswürdigkeit bietet der imposante Park mi den vielen Statuen und Denkmälern in der Stadtmitte. Auf den Kossuth Plazt finden wir auch die Sitzenden Statue von Péter Veres - ein Werk von Árpád Somogyi - , die im Jahre 1972 aufgestellt wurde. Das Denkmal stellt den berühmt gewordenen Sohn der Stadt, dei bedeutende Figur der ungarischen Literatur mit einem Buch mit der Hand dar. Er wird hier in einer für seine dinamische Natur gar nicht charakteristichen steifen, zurückgefahreren Körperhaltung gezeigt. Eine andere wichtige Sehenswürdigkeit der Stadt ist noch das als literaturische Gedenkstätte und als Museum eingerichtete Péter Veres Gedenkshaus, wo der Schriftsteller bis zum Ende des zweiten Weltkrieges gelebt und gearbeitet hat.

Aus dem Gesichtspunkt des Fremdenverkehrs ist das thermale Strand- und Heilbad bedeutend. Das wasser der das Strandbad ernährende Thermalquelle wurde am 21. Februar 1994. für Wasser mit Heilkraft erklärt. Die ärtzlichen Untersuchungen haben seine Heilkraft bei chronischen Gelegenkrankungen beweisen. Das Thermalwasser, der gemeinde ist 61 Grad warm, und ist natriumchlorid haltig.

Die Schulungs- und Erziehungssystem der Stadt ist entsprechend ausgebaut und ausgestaltet. Die Gemeinde hat zwei Kindergärten, drei Grundschulen und eine Mittelschule. Die Musikschule die schon seit mehr als 20 Jahren funktioniert, hat ein landesberühmtes, mit Gold qualifiziertes Jugend- und Blasorchester, das mehrmals mit grossem Erfolg auch im Ausland Konzerte geben hat. Deo kulturelle Ansprüche der Bewohner werden durch die Bibliothek, das Museum und das Kulturhaus befriedigt.
Die meisten Mitgleider hat in Balmazújváros die reformierte Kirche, die zweitgrösste Kirche istdie römisch-katolische. Immer mehr Folger haben unter den kleineren Kirchen Jehovas zeugen.

Das Gesundsheitszentrum sichert die Versorgung im Gesundheitswesen unter modernen Bedingungen zu. Neben der Grundversorgung finden sich hier zahlreiche Fachpraxen. In der Poliklinik arbeiten sieben Hausärzte, vier Kinder- und sechs Zahnärzte. Die 1999 übergebene Rettungstation trug zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Krankenversorgung ebenso bei wie die 2000 erbaute Arztbereitschaft.

Die Stadt weist ein aktives Sportleben auf. Seit mehr als 10 Jahren  wird eine Grundschule mit Sportklassen betrieben. Die Stadt hat ein Fussballtiem in der III. Landesliga und Handballmanschaften der Damen und Herren in der II. Landesliga. Bereichert wird das Sportangebot durch Kyokushinkai Karateklub und den Boxklub der Stadt Balmazújváros. Die Grundschule mit Sportklassen Zoltán Kalmár und der Sportklub Balmazújváros nehmen gemeinsam am Bozsik-Programm zur Förderung von Nachwuchsfussballern teil.

Herausragendes Ereignis der Stadt und mitlerweile eine Tradition sind die Veranstaltungen der Städtichen Kulturtage. Balmazújváros bewahrt die Volkstraditionen durch die Betreibung solcher Handwerke, wie Ziternbauern, Korbflechten, Sattlerei und Hutmacherei.

Die Ausgebautheit des  Leitugswasserkanals ist 100 prozentlich, des Abwasserkanals ist 80 prozentlich, 75% der Strassen ist asphaltiert. Im wirtschaftlichen Leben der Stadt war Jahrhundertlang die Landwirschaft bestimmend. Um die Jahrtausendende charakterisieren ihr Wirtschaftsleben - trotz der bedeutenden Arbeitslosigkeit - die Vielfalt der Unternehmungen und die vielen, aber wenig Arbeitnehmer bescheftigenden wirtschaftlicher Einheiten.


Die Verwaltung der Stadt versucht die Investoren mit den bekannten aber kaum ausgenutzen Möglichkeiten des Verwaltungsgebietes nach Balmazújváros zulocken:
? Der EU angeschlossen blüht dei Fischzucht warscheinlich auf.
? Für diejenigen, die ihr Geld in die Industrie investieren wollen, stehen in Nordöstrlichen Teil der Stadt zwei Industriegebiete zur verfügung.
? Für die Fremdenverkehrsinvestitionen verfügt sich die Stadt über optimale Voraussetzungen.

Der zum Teil Welterbes erklärte Hortobágyer Nationatpark, und das kaum  ausgenutze Thermalbad in der Stadtmitte bilden dei Möglichkeit der Entwicklung des Heil- und Ökoturismus anbietet.